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Erfahrungswerte

Allein im Jahr 2014 wurden an der Tübinger Universitätsklinik mehr als 33.000 Anästhesieleistungen erbracht. Aufklärung im Bereich Allgemein- und Regionalanästhesie steht folglich für viele der 130 ärztlichen Mitarbeiter an der Tagesordnung. Unterstützend werden den Patienten vor dem Eingriff die Aufklärungsfilme auf mobilen DVD-Playern mit Kopfhörern gezeigt. Der Patient kann sich auf diese Weise bereits vor dem Aufklärungsgespräch über Verfahren und Verhaltensweise informieren.

Ergebnis: Positiver Effekt auf die Patientenaufklärung

Die Studie zeigt, dass der Einsatz von Aufklärungsfilmen einen positiven Effekt auf die Patientenaufklärung hat.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Inhalt und Gestaltung der Filme sehr positiv aufgenommen werden. Ein Großteil der Befragten (90 Prozent) gab an, dass sie dem Inhalt gut oder sehr gut folgen konnten. 82 Prozent fanden die Art der Information über Anästhesien attraktiv. 85 Prozent der Befragten  würden die Aufklärungsfilme sogar anderen Patienten weiterempfehlen.

Des Weiteren berichteten viele Patienten, dass sie Elemente des Films am Operationstag widererkannt hätten und so den Eindruck gewannen, etwas Bekanntes zu erleben.

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Datenerhebung

Die Studie zur Nutzung der Aufklärungsfilme wurde im Zeitraum von 30. Juli 2012 bis 4. Juli 2013 mit 238 Teilnehmern durchgeführt. Die Grundlage bildeten die Aufklärungsfilme Intubationsnarkose/ Larynxmaske, Spinalanästhesie sowie Femoralis- und Ischiadicus-Blockade, welche alle in der Lauflänge Medium - d.h. mit Verfahrensbeschreibung und Verhaltenshinweisen - gezeigt wurden.

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