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Neue Aufklärungsbögen zu geschlechtsangleichenden Operationen

Ab sofort gibt es drei neue Aufklärungsbögen zu geschlechtsangleichenden Operationen: Mastektomie, Penoid und Vaginoplastik.

Wenn die bestehenden Geschlechtsmerkmale einer Person nicht mit dem individuellen Erleben der Geschlechtsidentität übereinstimmen, spricht man von einer Geschlechtsinkongruenz. Ist dieser Zustand bei der betroffenen Person zusätzlich mit einem Leidensthema verbunden, spricht man von einer sogenannten Geschlechtsdysphorie (Geschlechtsidentitätsstörung).

Durch ein fehlende oder nur geringe Identifizierung von Transgender-Personen mit ihrem Körper, nicht zuletzt aufgrund der äußeren Geschlechtsmerkmale, wächst bei vielen der Wunsch, auch ihr Äußeres chirurgisch in das empfundene Gegengeschlecht (Transgender) umformen zu lassen.

Um der daraus resultierenden Nachfrage nach spezifischen Aufklärungsprodukten zu entsprechen, haben wir die folgenden Aufklärungsbögen zum Thema „Geschlechtsangleichende Operationen“ neu konzipiert.
 

Mastektomie bei Frau-zu-Mann, Transsexualismus

Die Aufklärung zur Frau-zu-Mann-Umwandlung im Oberkörperbereich (PlOp 27a). Sie beschreibt die Entfernung der Brustdrüsen (Mastektomie) und die anschließende Umwandlung der Brustregion in ein männliches Erscheinungsbild durch entsprechende chirurgische Maßnahmen.

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Konstruktion eines Penoids

Um dann auch im Intimbereich die sexuelle Umwandlung zum Mann zu erreichen (PlOp 28a), kann auf chirurgischem Weg, nach der Entfernung der Gebärmutter, der Eierstöcke, der Scheide und der Verlängerung der Harnröhre, ein sogenanntes Penoid („Neo-Penis“) konstruiert werden.

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Vaginoplastik (Scheidenaufbauplastik)

Im genau umgekehrten Fall, also bei einer Mann-zu-Frau-Umwandlung kann im Intimbereich eine sog. Vaginoplastik zur Genitalangleichung (PlOp 28b) durchgeführt werden. Im Aufklärungsbogen wird das mögliche chirurgische Vorgehen beschrieben, welches die Entfernung von Teilen des männlichen Genitals sowie das chirurgische Ummodellieren des Intimbereiches in eine funktionale weibliche Intimsituation umfasst.

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Die Kosten für diese Operationen werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Dennoch sollte zuvor geklärt werden, ob die Krankenkassen die Kosten der Behandlung und eventueller behandlungsbedürftiger Komplikationen in vollem Umfang tragen werden.

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