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Telemedizin und Corona: Neuerscheinungen im Zeichen der Zeit

Neue Formulare zur Fernaufklärung und Neubogen mit Informationen für Angehörige zur intensivmedizinischen Behandlung von COVID-19-Patienten.

Coronaviren und Digitalisierungsprozesse sorgen für wesentliche Veränderungen in den Klinikabläufen und der Patientenversorgung. Thieme Compliance unterstützt die aktuellen Gegebenheiten und Entwicklungen nun mit der Herausgabe von drei Neubögen.

Formular „Videotelefonat zur Fernaufklärung, Ärztliche Dokumentation (Doku 21)“ und Bogen „Videotelefonat zur Fernaufklärung, Patienteninformationen (Doku 22)“

Durch das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) und die Corona-Pandemie erfährt die Telemedizin eine zunehmende Bedeutung und Verbreitung.

Der Gesetzgeber konstatiert: „Das traditionell übliche persönliche Gespräch in der Praxis des Behandelnden kann heute durch die Verwendung von Telekommunikationsmitteln ersetzt werden, ohne dass Patient und Behandelnder sich in den gleichen Räumlichkeiten aufhalten müssen. Gleiches gilt für die Aufklärungspflicht des Behandelnden gegenüber dem Patienten hinsichtlich Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken einer einwilligungsbedürftigen medizinischen Maßnahme.“ Weiter heißt es: „Insbesondere bei der Videosprechstunde ist eine dem unmittelbaren Arzt-Patienten-Kontakt vergleichbare Gesprächssituation gegeben, sodass der Patient alle erforderlichen Rückfragen mit dem Behandelnden unmittelbar erörtern kann.“

Seitens der Rechtsprechung gibt es bislang noch keine konkreten Äußerungen zur Aufklärung per Videotelefonat.

Grundsätzlich sollte jedes Videotelefonat gut vorbereitet sein. Vor allem sollte darauf geachtet werden, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – und dies auch dokumentiert wird. Dabei bieten die beiden Neuerscheinungen entsprechende Unterstützung.
 

Videotelefonat zur Fernaufklärung, Patienteninformationen

Der Doku 22 dient den Patienten zur Information über die generellen Rahmenbedingungen eines Videotelefonats.

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Videotelefonat zur Fernaufklärung, Ärztliche Dokumentation

Der Doku 21 dient dem Arzt zur Dokumentation und ermöglicht v.a. konkrete Angaben zu den Gesprächsteilnehmern eines Videotelefonats.

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Beide Bögen sind so allgemein gehalten, dass sie in verschiedene Workflows zur Durchführung von Videotelefonaten integriert werden können. Konkretes Feedback zu den Neuerscheinungen ist willkommen!

 

Informationen für Angehörige zur Intensivtherapie von COVID-19-Patienten (Dok 31)

Für Angehörige intensivpflichtiger Patienten bedeutet das Besuchsverbot oft eine starke emotionale Belastung. In dieser Situation möchte der Bogen interessierten Angehörigen nähere Informationen bieten, wie man sich um den Patienten kümmert, welche Auswirkungen ein schwerer COVID-19-Verlauf haben kann, und welche Therapiemöglichkeiten es derzeit gibt. Zudem werden einige betreuungsrechtliche Aspekte bei nicht einwilligungsfähigen Patienten angesprochen (z.B. Bedeutung einer Patientenverfügung, gesetzlicher Vertreter).

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